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Chronik des RSV Rehburg beginnend 1946 An dieser Stelle wollen wir versuchen , uns
die Geschichte des RSV Rehburg ins Gedächtnis zu rufen. Sicher werden einige
von Ihnen sagen, was ist das schon, dass weiß man doch noch alles. Doch
versuchen sie, die Älteren unter Ihnen doch einmal, sich genau zu erinnern,
dann werden sie feststellen, das es bei weitem nicht so einfach ist, wie man
glaubt. Wilhelm Volger pflegte mit seinen Radfahrern
des öfteren in den Rehburger Wäldern eine Schnitzeljagd abzuhalten, die in der
Regel damit endete, das man vor dem Buchholz Rast machte, und dann war auch
meistens gleich ein Fußball zur Stelle und man trat in fröhlicher Runde nach
dem runden Leder. Die ersten Freundschaftsspiele bestritt man deshalb auswärts, als Trikots dienten in etwa gleichfarbige Oberhemden, Pullover und sonstige Oberbekleidungsstücke.
Auch die Sportplatzfrage wurde ziemlich schnell gelöst, ein Vereinsmitglied stellte ein Grundstück rechts vor dem Buchholz zur Verfügung, heute befindet sich dort die Firma Henniges. So hatte man eine Sorge weniger, obwohl der Platz längst nicht alle Anforderungen erfüllte, die man heute an einen guten Fußballplatz stellt, aber man war ja vorerst auch mit weniger zufrieden. Auf diesem Platz spielte man etwa zwei Jahre, in denen sich in spielerischer Hinsicht nicht viel tat, die Mannschaft belegte mittlere Tabellenplätze und man wusste allgemein auch selbst, das in dieser Anfangszeit noch nicht mehr zu besehen war. Im Jahre 1946 zählte der RSV Rehburg zusammen mit 14 anderen Vereinen zu den Gründern des NFV Kreis Nienburg, des Fachverbandes Fußball im Kreis Nienburg, man war also von Anfang an dabei, was nicht jeder ältere Verein von sich behaupten kann. Der Vorstand des NFV wurde beauftragt unverzüglich den Spielbetrieb zu organisieren, Spielerpässe gab es vorerst nicht, aber in der Saison 1946/47 rollte im Kreis Nienburg wieder der Fußball bei offiziellen Punktspielen. Damit kamen aber auch neue Sorgen auf den RSV zu, die Sportplatzfrage war zwar vorläufig gelöst, aber wie sollte man zu den Auswärtsspielen kommen? Öffentliche Verkehrsmittel fielen fast immer aus, da nicht alle Orte angefahren wurden und der Mangel an Privat-Pkws war noch größer. Irgendwie jedoch fanden die Idealisten dieser Zeit immer wieder eine Lösung, die nahe gelegenen Orte erriecht man mit Fahr- oder Motorrädern, zu weiteren Spielorten benutzten sie zuweilen die Wagen der englischen Fahrbereitschaft G.S.O. Im Jahre 1949 musste sich der Verein wieder nach einem neuen Sportplatz umsehen, der alte Platz war vom Besitzer umgepflügt worden. In Ermangelung einer geeigneten Fläche wich man auf die andere Seite der Nienburger Straße vor dem Buchholz, gegenüber dem ersten Platz aus, und richtete einen provisorischen Sportplatz her. Die Suche nach einer besseren Lösung dieser Frage blieb jedoch weiterhin erstes Anliegen des Vereins. Glücklicherweise brauchten die Fußballer dann auch nicht lange auf diesen Platz spielen, schon für die Saison 1950/51 fand man einen wirklich guten Sportplatz am heutigen Strohmannsortherweg. Für die damalige Zeit ein wunderschöner Rasenplatz, der durch den beherzten Einsatz einiger Mitglieder sogar Sitz- und Tribünenplätze erhielt. |