Chronik des RSV Rehburg 1950 - 1955

Das Jahr 1950 brachte noch eine bedeutungsvolle andere Veränderung für den Verein. Auf der Generalversammlung des Radfahr- und Sportvereins Rehburg löste sich mit Einverständnis aller anwesenden Mitglieder die Sparte Fußball aus dem Verein. Zum ersten Vorsitzenden des neuen Vereins wurde der langjährige 1. Vorsitzende des alten Vereins Wilhelm Volger gewählt, durch den, wie schon erwähnt, der Fußballsport in Rehburg erst Fuß fassen konnte. Als Vereinsfarben entschied man sich für blau/weiß.



Foto vom Sportplatz Strohmannsorter Weg mit Sitztribünen

Das auch in sportlicher Hinsicht nicht geschlafen wurde, beweist der Aufstieg der Herrenmannschaft in die Bezirksklasse in der Saison 1950/51.

In dieser Klasse, die damals bis vor die Tore Hannovers reichte, konnte sich der RSV aber nur ein Spieljahr (1951/52) halten, dann musste man den bitteren Weg des Abstiegs zurück in die Kreisklasse antreten.

 

RSV-Mannschaftsbild 1951

Dieser Mannschaft gelang der Aufstieg 1951

von oben links : Friedrich Voigt (Schriftführer), Gerd Hoffmann, Horst Heine, Kurt Storch, Hans Wibbler, Heinrich Stöcksen, Karl-Heinz Droste, Karl Wessel, Rudolf Bienek, Hermann Meyer, Wilhelm Volger (1. Vorsitzender)
von unten links : Erich Przeliorz, Heinz Seidel, H. Pareis.

Kurt Storch Aber auch in modischer Hinsicht wurde am Verein gearbeitet.
Wie das nebenstehende Bild des Vereinsgründungsmitgliedes Kurt Storch zeigt, präsentierte man sich im neusten Outfit !

Im Jahre 1953 berief der Vorstand am 29. Oktober eine Mitgliederversammlung ein. Einziger Tagesordnungspunkt war, den Verein beim Amtsgericht Stolzenau ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Die aufgestellte Satzung wurde von den Vereinsmitgliedern einstimmig angenommen und anschließend von sieben Mitgliedern unterschrieben. Der 1. Vorsitzende wurde damit beauftragt, die Abwicklung der Eintragung des Vereins im Vereinsregister vorzunehmen.

Doch auch der Sportplatz machte dem Verein schon wieder Sorgen, der zuletzt so hoch gerühmte Platz war vom Besitzer verkauft worden und man musste sich nach einem neuen Platz umsehen. Der Vorstand entschloss sich einen Antrag an die Stadtverwaltung zu stellen. Dieser städtische Platz sollte dann auch anderen Vereinen zur Verfügung stehen und man glaubte dieses Problem auch in Zukunft gelöst zu haben.

Noch im gleichen Jahr entsteht der Sportplatz "An der Bleiche". Es handelt sich dabei um einen Schlackeplatz, der allerdings aufgrund des moorigen Untergrundes nie so wurde, wie man sich einen guten Schlackeplatz vorstellt, aber man musste in der Eile der Zeit vorerst damit zufrieden sein.

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